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Museum des Kreises Plön
mit norddeutscher Glassammlung

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       Ausstellungsarchiv seit Sommer 2006!

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23. März 2016 bis 5. Juni 2016
Tapio Wirkkala - Finnisches Design für das neue Heim
 

Plön Plakat-web

2. Dezember 2015 bis 6. März 2016
Theodor Möller 1873-1953. Lütjenburg und Umgebung
in alten Photographien
 
 

Ingo Warnke

17. September bis 22. November 2015
Ingo Warnke - Steinzeichen

 

05. Juni 2015 - 19. Juli 2015
“70 Jahre Kriegsende”
In Zusammenarbeit von Schülern der Gemeinschaftsschule am Schiffsthal in Plön und der Militärhistorischen Sammlung der Marine Unteroffiziersschule wurde diese Ausstellung speziell zum Thema “70 Jahre Kriegsende” bezogen auf Plön und den Kreis Plön erarbeitet und im Museum ausgestellt.

Planet02

28. April 2015 - 5. Juli 2015
“Der Kleine Prinz - Le Petit Prince”
„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
Dieses Zitat aus dem Buch „Der Kleine Prinz“ ist mittlerweile weltweit bekannt. Das Buch entsprang einer Begegnung Saint-Exuperys mit seinem Verleger Eugene Reynal im Cafe Arnold in New York im Frühjahr 1942. In Amerika auf der Flucht vor den Besatzern seiner französischen Heimat und zugleich in einer tiefen Schaffenskrise, kritzelt gedankenverloren auf die Papiertischdecke des Cafes das Bild eines kleinen Jungen. Auf Reynals Anregung hin entstand daraus ein Märchen für Kinder. Antoine de Saint-Exupérys wunderbare Geschichte vom „Kleinen Prinzen“ bezaubert Leser aller Altersklassen und wurde bis heute in rund 180 Sprachen übersetzt. Nicht nur der Text auch die zarten poetischen Zeichnungen rühren uns an. 2009 wurden im Nachlass Saint-Exupérys verschollene Farbzeichnungen entdeckt. 20 Original-Lithografien der Zeichnungen aus der Sammlung Michael-Andreas Wahle waren in der Ausstellung zu sehen.
 

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4. November 2014 - 11. Januar 2015
Zwei Sonderausstellungen “Die Deutschen und das Baltikum” und “25 Jahre Partnerschaft”
Anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Partnerschaft zwischen dem estnischen Kreis Lääne-Viru und dem Kreis Plön konnten zwei Ausstellungen nach Plön geholt werden.
Die große Wanderausstellung „Die Deutschen und das Baltikum“ kommt von der Deutsch-Baltischen Gesellschaft aus Darmstadt zu uns. Der Besucher kann sich auf eine Entdeckungsreise begeben und bei den wichtigen Ereignissen der baltischen Geschichte und Kultur vom 12. Jahrhundert bis zur Gegenwart halt machen. Die Ausstellung bringt den Betrachter die baltische Region und ihre 700jährigen Beziehungen zu Deutschland nahe. Mit mehr als 300 ausdrucksvollen Bildern, Karten, Tabellen und prägnanten Texten vermitteln 32 Schautafeln Kenntnisse, die zum Verständnis füreinander beitragen.
Die zweite Ausstellung ist deutscher und estnischer Sprache verfasst und blickt auf 25 Jahre Partnerschaft zwischen den Kreisen Plön und Lääne-Viru/ Estland zurück. Sie wurde anlässlich des Jubiläums in Rakvere/ Estland zusammengetragen.
 

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4. April - 21. September 2014
“Ja, ich will!” - Historische Brautkleider aus der Region
Unter dem Motto „der Stoff, aus dem die Träume sind“, war eine große Auswahl an Hochzeitskleidern aus der Zeit von 1896 – 2000 aus unserer Umgebung zu sehen. Angefangen mit einem schwarzen Brautgewand aus der Kaiserzeit über ein selbst genähtes Kleid aus Fallschirmseide von 1947 bis hin zu langen, schmalen, spitzenverzierten und gerüschten Modellen der Siebziger und Achtziger Jahre wurde dem Besucher die Entwicklung der Brautmode anschaulich vermittelt. Ergänzt wurde die Ausstellung durch schriftliche Zeugnisse und historische Fotos. Besonders eindrucksvoll waren eine gezeichnete Hochzeitszeitung sowie Menükarten und Vermählungsanzeigen. Ebenfalls wurden Aussteuerwäsche, diverse Accessoires wie Jäckchen, Handtaschen, Schleier und Haarschmuck gezeigt.

lübecker künstler

3. - 24. November 2013
Jahresschau der Lübecker KünstlerInnen
zusammen mit dem Kulturforum Plön

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29. August 2013 - 20. Oktober 2013; 1. Dezember 2013 - 9. März 2014
Geschnitzte Geschichte(n) - Lisa Lange (1927-1975)
Die Plöner Holzschnitzerin Lisa Lange interessierte sich sehr für die Plöner Stadt- und Kreisgeschichte. Neben sechs großen Holzfiguren, darunter Herzog Hans Adolf und der Schwarze Trompeter von Plön und Heinrich Rantzau, zeigt die Ausstellung auch Landschaftsdarstellungen wie Wahlstorf und Wittmoldt, ebenso wie das Stammwappen der alten Adelsfamilie derer von Thienen. Weitere Motive stammen aus der Sagen- und Märchenwelt. Erzählt und durch die dazugehörigen Schnitzereien dargestellt, findet sich z. B. eine Sage aus Nehmten, die von der Kräuterjette berichtet. Bei den Ausstellungsstücken handelt es sich um den Nachlass von Lisa Lange, den ihr im Jahr 2013 verstorbener Sohn, Jens Lange, dem Museum vermacht hat. Ergänzt wird die Sammlung durch drei Exponate, die dem Museum im Frühjahr 2013 von Regina Albrecht und Wilfried Langfeldt im Namen ihres Vaters Adolf Langfeldt überreicht wurden.

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3. Mai - 4. August 2013
100 Jahre Alexej von Assaulenko - Auf Reisen
In drei Ausstellungen wurde sich anläßlich des 100. Geburtstages dem Werk des Künstlers Alexej von Assaulenko  gewidmet. Die Ausstellungen fanden parallel in drei Museen im Kreis Plön statt. Sie finden statt im Museum des Kreises Plön (Eröffnung am Fr., 3.5.2013 um 17:30 Uhr), im Künstlermuseum Heikendorf (Eröffnung am Sa., 4.5.2013 um 17 Uhr) und im Probstei Museum Schönberg (Eröffnung am So., 5.5.2013 um 11:15 Uhr) und waren unterschiedlichen Themenbereichen gewidmet. Während sich das Künstlermuseum Heikendorf unter dem Titel „Im Atelier“ v.a. Stillleben und Porträts widmete, zeigte das Probstei Museum unter dem Titel „Übers Land“ seine holsteinischen Landschaften.

Das Kreismuseum hatte seinen Schwerpunkt unter dem Titel „Auf Reisen“ erstmalig auf seine Bilder gelegt, die auf seinen Reisen v.a. im Mittelmeerraum entstanden sind. Zusätzlich zeigten wir einen Teil der im türkischen Kommagene entstandenen Bilder aus dem Falkenhof-Museum in Rheine, wo er in den Jahren 1965 und 1968 als Maler Ausgrabungen begleitete.

 

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30. Januar - 7. April 2013
Porzellan aus der Kaiserzeit 1871 - 1918 der Firma Carl Tielsch-Altwasser
Die Ausstellung zeigte schlesisches Porzellan der Kaiserzeit 1871 bis 1918 der Porzellanmanufaktur Carl Tielsch-Altwasser. Die Porzellanmanufaktur wurde 1845 durch Carl Robert Tielsch in Altwasser im Regierungsbezirk Breslau gegründet. Schnell wurde Carl Tielsch einer der größten deutschen Porzellanhersteller. Die Blütezeit der schnell wachsenden Firma fällt in die Kaiserzeit von 1871 bis 1918.
Anhand von Hintergrundinformationen wurden in der Ausstellung die Objekte im Kontext der damaligen Gesellschaft gezeigt. Verschiedenste Themenbereiche wurden dabei angesprochen. Mit dem Tafelporzellan zeigt der Bürger der Gründerzeit seinen Wohlstand. Porzellan speziell für das „artige Kind“, patriotisches Porzellan wie auch mit Sprüchen verzierte Sammeltassen werden ebenso präsentiert, wie mit Hummern verzierte Luxusschalen und Cabarets, Schreibzubehör, Pfeifen, Uhren für die Küche oder den Kamin, ein Silberhochzeitsservice sowie Blumen- und Bowlentöpfe. Dabei erzählt das Porzellan Geschichte und Geschichten über die Zeit, in der es hergestellt und benutzt worden ist. Die Kaisersöhne, die im Plöner Prinzenhaus erzogen worden sind, wurden ebenso thematisiert wie der Kaiser selbst, der mit Vorliebe aus den sogenannten Barttassen sein Getränk zu sich nahm.
Die Exponate stammten aus der umfangreichen Sammlung von Maritta Hoffmann und wurden durch Objekte aus dem Museumsarchiv ergänzt.

 

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28. September – 25. November 2012
Hein Lüttenborg
Die Geschichte der Einsenbahnlinie von Malente nach Lütjenburg.
Es handelte sich um eine Ausstellung der “IG Eisenbahn in Lütjenburg” in Kooperation mit dem Museum des Kreises Plön. 
 
 

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02. Juni – 19. August 2012
Vom plup zum plop´ - Die Geschichte der Flensburger Brauereien
Zur Ausstellung:
Anhand von Flaschen, Gläsern, Seideln und Krügen sowie Quellen und Filmmaterial wird die Geschichte der Flensburger Brauerei von Ihren Anfängen zur Zeit der Flensburger Aktienbrauereigesellschaft (1873-1919), der Flensburger Exportbrauerei (1888-1919) und – nach deren Fusion – der Flensburger Brauereien AG, später dann KG (1919 bis heute am gleichen Standort) bis heute vermittelt.

Es handelte sich um eine Ausstellung des „Clubs der Flensburger Brauereien Raritätensammler e.V.“ in Kooperation mit dem Museum des Kreises Plön. 

 
 
 
 
 
 
 

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25. August 2011 – 21. Januar 2012 (verlängert)
Ein Sammler stellt aus:
Up ewig ungedeelt - Die schleswig-holsteinische Erhebung 1848-51 und der deutsch-dänische Krieg 1864
Das Ringen um die Schleswig-Holstein-Frage im Spannungsfeld von Freiheitskampf, Aufruhr und Machtbestrebungen wurde anhand von Dokumenten, Bildern, Büchern, Waffen und Ausrüstung aus den Kriegen 1848-1851 und 1864 dargestellt und vermittelt. Die Exponate der Ausstellung stammten aus der Sammlung von Dietrich Heisch mit Ergänzungen befreundeter Sammler.
 

 

18. August – 18. September 2011
Neues über Altes
Die Ausstellung wurde im Rahmen des 775jährigen Stadtjubiläums von Heide Beese, Karl-Heinz Appel und Per Dehkes organisiert und zeigte Plöner Ansichten von 1961 im Vergleich mit neuen Aufnahmen von Per Dehkes. Die Fotografien stießen somit Gedanken über die städtebauliche Veränderung der letzten 50 Jahre an.
 

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18. Juni 2011 bis 14. August 2011
Barlach und Goethe
Der norddeutsche Künstler Ernst Barlach (Wedel 1870 – 1938 Rostock), selbst ein Meister des Wortes, hat sich zeitlebens intensiv mit dem literarischen  Werk Goethes auseinandergesetzt.
Für Barlach, der seine gesamte künstlerische Betätigung als eine Auflehnung gegen die Unzulänglichkeit, Verlogenheit und Schwäche des Menschen begriffen hat, kam die Auseinandersetzung mit der überragenden historischen Erscheinung Goethes einer Offenbarung gleich. Die künstlerische Beschäftigung mit Goethe zieht sich wie ein roter Faden durch sein gesamtes Werk. Bereits in jungen Jahren hat Barlach kreativ auf das Vorbild Goethe reagiert. Daraus sind später die unterschiedlichsten plastischen, zeichnerischen, druckgraphischen und literarischen Arbeiten geworden. Ganze Bilderzyklen sind beispielsweise zu Goethes Walpurgisnacht aus Faust I. entstanden oder zu einzelnen Balladen wie „Erlkönig“ oder „Der Zauberlehrling“.
Diese künstlerische und literarische Goethe-Rezeption Barlachs stand im Focus dieser Ausstellung.
Die Ausstellung umfasste drei Räume des Kreismuseums und es wurden 20 plastische Werke und 60 graphische Arbeiten Ernst Barlachs gezeigt.

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13. April 2011 - 05. Juli 2011
Theodor Möller (1873-1953) - Gesicht unserer Heimat
 
Theodor Möller gilt als einer der bekanntesten Amateurfotografen der Schleswig-Holsteinischen Landschaft der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. 1873 auf dem elterlichen Bauernhof in Rumohr im Süden von Kiel geboren, wurde Lehrer von Beruf. Parallel zu seiner pädagogischen Tätigkeit widmete er sich der Heimatforschung und Heimatpflege und verband diese mit seinem großen Hobby, der Fotografie.
Mit seiner Kamera durchstreifte er die Landschaft von Schleswig-Holstein, porträtierte Städte, Dörfer und einzelne Höfe, sowie Menschen bei ihrer traditionellen Arbeit. Stets war es ihm ein Anliegen, die Kulturlandschaft seiner Heimat zu dokumentieren, bevor sie womöglich verloren gehe. So engagierte er sich in verschiedenen Heimatvereinen, veröffentlichte seine Bilder und Forschungen in Büchern und Artikeln und hielt zahlreiche Lichtbildvorträge.
Sein Bildarchiv, welches 4615 Glasplatten und 1934 Rollfilmaufnahmen beinhaltet, vermachte er 1950 als großzügige Schenkung dem Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein. Er starb am 10. November 1953 in Kiel.
Durch die Initiative von Prof. Günther Fielmann und dem Landesamt für Denkmalpflege erhielt das Museum des Kreises Plön im Frühjahr 2010 rund 100 Abzüge von Theodor Möllers Aufnahmen rund um die Stadt Plön als Schenkung.
Die Ausstellung zeigte eine Auswahl dieser Fotografien ergänzt durch Theodor Möllers Aufnahmen aus der Probstei und aus der Gegend von Preetz. 
 

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09. Dezember 2010 - 13. März 2011
“...brüderliche Zusammenkünfte” und “Lust-liebende Conversation” - Die Schützengilden von Preetz, Plön und Lütjenburg

In der Ausstellung werden drei große Schützengilden des Kreises Plön mit ihren Eigenheiten wie auch mit ihren Gemeinsamkeiten vorgestellt. Dabei sind Stadt-, Sozial- und Gildegeschichte untrennbar miteinander verbunden, handelt es sich doch um nachweislich sehr alte Gemeinschaften unserer Städte (die Preetzer Schützengilde von 1442, die Plöner Schützengilde von 1621 und die Lütjenburger Schützen-Totengilde von 1719). Traditionspflege, generationenübergreifendes Miteinander und gegenseitige Hilfe in Notsituationen stehen bei allen drei Gilden seit jeher im Zentrum. Gerade das gesellige Beisammensein ist im Laufe der Zeit immer stärker in den Vordergrund gerückt.

 

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30. November 2010 - 14. November 2010
Eine kleine Bahn mit großem Namen: KPL
 

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8. Juli 2010 - 5. September 2010
Fahrt ins Blaue ...aber bitte mit Picknick
 
Geschätzte 300 Picknickkörbe und Picknickkoffer – dies ist das Ergebnis der seit Jahrzehnten andauernden Sammelleidenschaft des Quickborner Mediziners Dr. Dr. Fahrenkrug. Seine ersten beiden Stücke erstand er während eines Aufenthaltes in Frankreich. Seitdem hat er nicht nur englische, französische, deutsche, amerikanische und skandinavische Körbe, Koffer, Taschen oder kleine Picknicksets gesammelt, sondern auch alles weitere aus dem Bereich des Freiluftspeisens: über 200 Isolierkannen, diverse Klapptische und -hocker, Klappbesteck mit Etui, verschließbare Gefäße für Salz und Gewürze.

Für die große Mehrheit der Familien bedeutete ein Ausflug meist einen Fußmarsch. Die Ziele lagen daher in der unmittelbaren Umgebung des Wohnortes. Neben dem Naturerlebnis und der Besichtigung von Sehenswürdigkeiten stand die Einkehr in einem der zahlreichen Ausflugslokale ganz oben auf der Wunschliste. Die Plöner spazierten am Strandweg am Ufer des Großen Plöner Sees entlang oder besuchten im Rahmen eines Sonntagsausfluges beliebte Ziele wie den Aussichtsturm auf dem Parnaß. Beliebt waren auch eine Ruder- oder Segelpartie auf einem der umliegenden Seen. Das traditionsreiche Ausflugslokal „Zur Fegetasche“ am Ortsausgang Richtung Eutin lud ebenso zum Verweilen ein, wie die Gastwirtschaft „Niedersächsisches Bauernhaus“ auf der Spitze der Prinzeninsel. Besonders bei den Sommergästen war der dortige Badestrand sehr beliebt.

Mit der zunehmenden Mobilität größerer Bevölkerungsgruppen nahm Plöns Bedeutung auch als Ausflugsziel zu. Seit 1866 hatten Reisende die Möglichkeit, Plön auch mit der Bahn zu erreichen. Noch nie gestaltete sich die Fahrt in die Sommerfrische so bequem. Die Lage des Bahnhofs unmittelbar am Seeufer zeichnet Plön bis heute aus. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, per Autobus, PKW, Zug oder Boot – beliebte Ausflugsziele waren von Plön aus die Nachbarorte Ascheberg, Preetz oder Malente sowie natürlich die nahegelegene Ostsee.

 

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1. April 2010 - 6. Juni 2010
Fritz During (1919 - 1993) - Der Bildhauer und seine Modelle

Am 31. März 2010 wäre der Bildhauer Fritz During 100 Jahre alt geworden. Mit einer großen  Sonderausstellung wurde der Bildhauer gewürdigt, der bis zu seinem Tod im Jahre 1993 in Raisdorf als freischaffender Künstler tätig war und zahlreiche Werke im öffentlichen Raum hinterlassen hat. Sein Lebenswerk wie auch sein Lebensweg wurden hier beleuchtet. In Burg im Spreewald geboren führte ihn sein Studium an den Vereinigten Staatsschulen für Kunst und Gewerbe nach Berlin. In Kiel bekam er eine Anstellung als Bildhauer bei der Kieler Kunstkeramik, die durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochen wurde. Nach 1945 lebte und arbeitete er mit seiner Frau in Raisdorf und schuf neben teilweise seht humorvollen Kleinplastiken vor allem Reliefs aus Bronze und schuf eine Vielzahl von Werken im öffentlichen Raum, häufig vor Schulen, in Schleswig-Holstein.

 

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9. November 2009 - 13. Dezember 2009
20 Jahre friedliche Revolution und Deutsche Einheit

Unter dem Titel „20 Jahre friedliche Revolution und Deutsche Einheit“ wurde die offizielle Plakatausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur im Gartensaal präsentiert. Auf zwanzig Schautafeln wurde die Geschichte der DDR bis hin zur Deutschen Wiedervereinigung veranschaulicht und erklärt. Ergänzend haben Bürger aus dem Kreis Plön ihre Erinnerungen an den 9. November 1989 aufgeschrieben oder Ausstellungsstücke zur DDR-Geschichte und zum Mauerfall dem Museum für die Präsentation zur Verfügung gestellt. Ein Relief des Raisdorfer Bildhauers Fritz During erinnert beispielsweise an den Tod des Mauerflüchtlings Peter Fechter im Jahre 1962.

 

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15. Oktober 2009 - 13. Dezember 2009
Helmut Pauleit (1907-1975) - Farben - Formen - Frohsinn

Der Maler Helmut Pauleit wurde 1907 in Königsbrück geboren. Parallel zu seiner Ausbildung zum Holzbildhauer absolvierte er 1924/25 Abendkurse für Malerei, Graphik und Plastik an der Staatlichen Akademie für Kunstgewerbe in Dresden. Es folgten die Kunstgewerbeschule in Dortmund, die unterstützt durch ein Stipendium besuchte Reimannschule in Berlin, ein einjähriger Studienaufenthalt in Paris und – nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft – ein erneutes Kunststudium, u. a. an der Landeskunstschule bei Arnold Fiedler in Hamburg. 1945 erfolgte seine Übersiedlung nach Schleswig-Holstein, wo er zusammen mit seiner dorthin evakuierten Familie zunächst in Rathjensdorf und später in Plön sesshaft wurde und bis zu seinem Tode im Jahre 1975 als Kunstmaler tätig war. Sein künstlerischer Nachlass wird heute von seiner Tochter in Schweden verwahrt und war für den Zeitraum der Ausstellung nach Plön zurückgekehrt. Die Ausstellung hat Arbeiten in verschiedenen Techniken gezeigt und hat aktiv zur Kunstbetrachtung eingeladen. Farben berauschen, Formen regen an, Frohsinn sollte sich bei den Betrachtern ausbreiten. Für das junge Publikum gab es in der Ausstellung eine extra eingerichtete Kinderecke.

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14. August 2009 - 20. September 2009
Klein aber fein - Vier Glasmeister aus Riihimäki
Das finnische Glasmuseum zu Gast in Plön.
 
Diese Sonderausstellung wurde zusammen mit dem Finnischen Glasmuseum konzipiert. Dieses Museum ist seit 1981 in einer ehemaligen Glashütte der früheren Glasfabrik Riihimäen Lasi untergebracht, die zum Museum umgebaut wurde. Anhand von mehreren tausend Exponaten wird dort die Entwicklung der Glasherstellung in Finnland von ihren Anfängen über die ersten hergestellten Flaschen aus dem 18. Jahrhundert bis zu aktuellem Glasdesign vorgestellt. Die in Plön gezeigte Ausstellung stellte Arbeiten von vier zeitgenössischen Glasmeistern aus Finnland vor:

Jaakko Likanen, der heute vielleicht beste Glasbläser seines Heimatlandes, fertigt sowohl Gläser für zahlreiche namhafte finnische Designer als auch seine eigenen Kreationen. Sein Interesse gilt hier den italienischen Glasfertigungstechniken wie incalmo- und Fadenglas-Arbeiten.

Pekka Paunila stammt aus einer der ältesten Glasbläserfamilien Finnlands. Bereits als Jugendlicher arbeitete er an der Seite seines Vaters in der Glashütte von Kumela. Heute fertigt er individuelle Gebrauchsgläser und dekorative künstlerische Glasobjekte in seinem Glasstudio Potti.

Matti Okkolin stammt aus einer traditionsreichen Glasschleiferfamilie. 1989 gründete er die nach ihm benannte Kristallschleiferei, die eine Tradition fortsetze, für die die Kristallstadt Riihimäki Jahrzehnte lang berühmt war.

Pertti Meriläinen  hat von 1948 bis 1976, u.a. als Abteilungsleiter der Glasbläserei, in der Glasfabrik Riihimäen Lasi gearbeitet. Seitdem fertigt er zumeist abstrakte Glasobjekte nach eigenen Entwürfen, die die Tradition des finnischen Glasdesigns in sich verarbeiten.

 

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27. März 2009 - 1. Juni 2009
Schwarzes Gold - Erdölförderung im Kreis Plön
Erdöl hat eine lange Geschichte. Vor gar nicht so langer Zeit wurde noch Erdöl in unserer Umgebung zu Tage gefördert. Noch vor wenigen Jahren prägten die großen dunkelgrünen Pumpen so manchen Landschaftsabschnitt. Seismische Messungen für die Suche nach Erdöl von Wankendorf bis in den Raum von Heikendorf bieten den aktuellen Bezug. Woher kommt das Erdöl? Wie ist es vor vielen Millionen Jahren entstanden? Wie wurde es gefunden, gewonnen und weiterverarbeitet? Wofür kann es alles eingesetzt werden? Nicht nur auf diese Fragen sollte die Ausstellung Antworten finden. Die Geschichte der Erdölregion Schleswig-Holstein wurde ebenso dargestellt, wie die Menschen und ihre Arbeit mit dem Erdöl. Historische Aufnahmen aus Privatsammlungen sowie Exponate aus dem Deutschen Erdölmuseum Wietze waren in der Ausstellung zu sehen.
 

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28. November 2008 - 1. Februar 2009
Spitze! Taufkleider aus der Region.

Im Rahmen des Taufprojekts in der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche entstand die Idee, volkskirchliches Brauchtum zur Taufe auszustellen. Das Museum des Kreises Plön nahm die Idee auf und konnte sie zusammen mit Pastor Martin Schulz realisieren.

Für die Ausstellung haben Familien aus dem Kreis Plön ihre sorgsam gehüteten Taufkleider zur Verfügung gestellt. Die weißen Gewänder werden oftmals von Generation zu Generation überliefert. Das älteste ist 150 Jahre alt. Die Moden und Stoffe wechseln. Das inzwischen brüchig gewordene Leinenkleidchen hängt neben edler Brüsseler Spitze und dem mit hellblau oder rosa Unterkleid unterlegten Spitzenkleidchen aus den 1950er Jahren. Viele Namen sind eingestickt oder aufgenäht: Daten der Familiengeschichte. Taufbecher, Taufbesteck mit Schieber, Taufkerzen oder Taufbriefe und Glückwunschkarten ergänzten den Einblick in die Schatzkisten der Familien. Die große Bronzetaufe der Plöner Nikolaikirche von Fritz Fleer wie auch das alte Taufregister der Plöner Johanniskirche von 1685 wurden in der Ausstellung gezeigt.

 

 

7. November  - 23. November 2008
Spurensuche.
 

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11. Juni - 24. August 2008
Alexej von Assaulenko - Der Weg eines Künstlers.

Anlässlich des KulturSommers 2008 mit Länderschwerpunkt Russland, den die Kulturinstitutionen des Landes parallel zum Schleswig-Holstein-Musikfestival organisieren, wurde in vier Räumen des Museums des Kreises Plön Leben und Werk des Malers Alexej von Assaulenko (1913-1989) an ausgewählten Arbeiten vorgestellt.

Alexej von Assaulenko wurde 1913 in Lubny/ Ukraine geboren, studierte an der Kunst-akademie St. Petersburg Malerei und kam nach dem II. Weltkrieg nach Plön. In Plön lebte und arbeitete er als Künstler bis zu seinem Tod im Jahre 1989. Seine großen Themen waren der Mensch und die Natur. Gezeigt werden neben Ansichten norddeutscher Landschaften und Leute auch Gemälde aus seiner Zeit als Grabungsmaler im türkischen Kommagene. Erstmalig wurden einige seiner Skizzen präsentiert, die in Oskar Kokoschkas „Schule des Sehens“ entstanden sind. Der Großteil der Exponate stammte aus der im Jahre 1992 in Plön gegründeten „Alexej von Assaulenko Kulturstiftung“, die einen umfassenden Teil des Künstlernachlasses verwahrt. Weitere Leihgaben kamen aus dem Falkenhof-Museum in Rheine, wo der zweite Nachlass verwahrt wird.

Die Ausstellung wurde anschließend vom 28.9.-23.11.2008 im Falkenhof-Museum in Rheine gezeigt.

 

Ausstellung_Trachtenpuppen

22. Februar - 14. April 2008
Trachtenpuppen - unter die Haube gebracht durch Ilse Zillmann.

Die Puppen kamen von nah und fern. Aus dem Allgäu, der Schweiz oder Frankreich. Aus Schweden, Griechenland oder Estland. Aus Lütjenburg, der Probstei oder dem Schwarzwald. Trachten-, Souvenir und Kostümpuppen aus aller Welt waren im Rokokosaal des Kreismuseums Plön ausgestellt. Liebevoll „unter die Haube gebracht“ hat sie Ilse Zillmann. Seit über 80 Jahren sammelte die Neu-Lütjenburgerin Ansichtspuppen. Die meisten hatte sie von ihren Reisen mitgebracht. So finden sich in ihrer Sammlung nicht nur deutsche Trachtenpuppen sondern auch welche aus 19 weiteren europäischen Ländern, aus Afrika, Asien und aus Amerika. Die ca. hundert schönsten zeigte sie in der Ausstellung. Alle sind verschieden und von Hand gearbeitet. Das Material variiert von Holz über Stoff, Ton bis zu Porzellan. Jede Puppe erzählt ihre eigene Geschichte und verweist auf etwas, was gewesen ist. Durch ihre für die jeweilige Region typische Kleidung erinnern die Puppen auf meist längst Vergangenes. Der Besucher wird sich besonders an der individuellen Gestaltung der feinen Gesichtszüge, der Mimik, der Kleidungsdetails und der Beigaben erfreuen. Verschmitzt flüstert beispielsweise das Mädchen aus dem Schwarzwald dem Betrachter etwas zu. Und die portugiesische Dame meint man bereits laut singen zu hören, sobald man sie anschaut. Das Bauernpaar aus dem Oberammergau ist vielleicht gerade mit Stab und Korb in den Händen auf dem Weg zum Markt, und „Gesche“ und „Thorsten“ präsentieren die Ostholsteiner Bauerntracht, in der noch heute die Volkstanzgruppe Lütjenburgs tanzt.

 

Ausstellung_Vergoldestempel

30. November 2007 - 20. Januar 2008
Handvergoldestempel - Glanz für edle Bucheinbände.

Edler Glanz erstrahlte im Rokokosaal des Museums. Die alte Kunst des Handvergoldens, wo unter Blattgoldverwendung mit gravierten Stempeln, Fileten, Rollen oder Lettern Dekoratives in den Bucheinband geprägt wird, wurde anhand einer umfassenden Stempelsammlung dem Besucher nahe gebracht. Von der Herstellung der Messingstempel, über die Verwendung von  Prägeplatten für Buchdeckelverzierungen sowie über die hohe Kunstfertigkeit, die das Handvergolden vom Ausübenden verlangt, erzählte die Ausstellung.

 

 

14. September - 14. Oktober 2007
Ein Sammler stellt aus: Orden, Medaillen und Militaria aus der Zeit der schleswig-holsteinischen Erhebung 1848-51 und des Deutsch-Dänischen Krieges 1866.
 

2007_140 Jahre_web

14. September - 14. Oktober 2007
Ausgehend vom Kreis - 140 Jahre Kreis Plön
 

Ausstellung_Riho

17. August - 20. September 2007
Riho Hütt - Glaskunst aus Rakvere

Die kleine Ausstellung Riho Hütt – Glaskunst aus Rakvere/ Estland schlug den Bogen von der historischen Glassammlung des Museums zur aktuellen Glaskunst im Kreis Plöner Partnerkreis Lääne-Virumaa. Riho Hütt präsentierte seine Werke im Gartensaal und stellte sie bei der Eröffnung selbst vor.

 

Ausstellung_Heyerdahl

24. März - 12. August 2007
Thor Heyerdahl - Wege über Wind und Wasser
Das Kon-Tiki-Museum Oslo zu Gast in Plön

Am 28. April 2007 waren es 60 Jahre her. Ein Balsa-Floß im Stil der Inkas stach in Peru in See mit Kurs nach Polynesien. Wissenschaftler und Experten prophezeiten dem ungewöhnlichen Seegefährt den Untergang. Es folgte dem Humboldtstrom, ließ sich von den Passatwinden leiten und war Wind und Strömung schutzlos ausgeliefert. Nach 101 Tagen und 4300 Seemeilen Fahrt mit Wind und Strömung strandete es im Korallenriff des Raroia–Atolls in Polynesien und versetzte die Weltöffentlichkeit in Staunen.

Thor Heyerdahls berühmt gewordene Pazifik-Reise auf der Kon-Tiki war nicht nur ein spektakuläres Abenteuer und mediales Weltereignis. Hinter dem waghalsigen Unternehmen des norwegischen Forschers stand die nur im praktischen Versuch zu prüfende Annahme, dass Polynesien bereits in prähistorischer Zeit von Südamerika aus mit einem Balsafloß zu erreichen gewesen sei.

Sein Erfolg verifizierte die Hypothese über die Hochseetauglichkeit der Gefährte. Darüber hinaus ließ die Expedition alte Inka-Überlieferungen von westwärts segelnden Leuten wie auch polynesische Legenden über von Osten kommende hellhäutige Neuankömmlinge in einem neuen Licht erscheinen. Wenngleich die mit der Fahrt verbundenen Besiedlungshypothesen Thor Heyerdahls bis dato viel an Relevanz verloren haben, machte seine Expedition der Weltöffentlichkeit die Möglichkeiten des Experiments in archäologischen Fragestellungen bewusst. Thor Heyerdahl gilt somit als Begründer der experimentellen Schiffsarchäologie und steht für die Verbindung von Wissenschaft und Abenteuer. Der Dokumentarfilm über die Kon-Tiki-Expedition wurde 1951 mit einem Oskar ausgezeichnet.

Die Sonderausstellung in der Wasserstadt Plön war die einzige Ausstellung deutschlandweit, die anlässlich des 60. Jahrestages in Kooperation mit dem Kon-Tiki Museum in Oslo präsentiert wird. Sie war dem Lebenswerk Thor Heyerdahls (1914 – 2002) gewidmet. Seine Expeditionen Kon-Tiki, Ra I + II und Tigris wurden ebenso thematisiert, wie seine Forschungsansätze und archäologischen Entdeckungen. Einen zusätzlichen Schwerpunkt bildeten zudem aktuelle Forschungen des Ökologie-Zentrums der Kieler Universität auf der Osterinsel. Aktuelle Projekte im Kielwasser von Thor Heyerdahl wurden ebenso präsentiert. Modelle des Segelschulschiffes „Thor Heyerdahl“ mit Heimathafen Kiel wie auch des Schilfbootes „Abora III“, mit dem Dominique Görlitz im Sommer 2007 von New York nach Spanien segeln wollte, waren zu bestaunen. Die Tangaroa-Expedition von Thor Heyerdahls Enkel Olav - Abenteurer des Jahres 2007 der National Geographic – wurde in einem Kurzfilm erlebbar. Bei der Ausstellung handelte es sich um ein Kooperationsprojekt mit dem Kon-Tiki Museum in Oslo, welches der Hauptleihgeber für die Ausstellung war. Neben Repliken der Expeditionsschiffe Thor Heyerdahls zeigte die Plöner Ausstellung archäologische Objekte von seinen Ausgrabungen auf der Osterinsel sowie originales Bild- und Filmmaterial. Ohne einen großzügigen Sponsor wäre ein solches Ausstellungsprojekt für Plön undenkbar. So ist es der Color Line zu verdanken, dass diese Ausstellung realisiert werden konnte.

 

 

24. November 2006 - 10. Dezember 2006
Spurensuche. Seniorinnen uns Senioren dokumentieren erlebte Geschichte. Die Häuser der Hans-Adolf-Straße und der Johannisstraße in Plön.
 

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27. November 2006 - 7. Januar 2007
Slawen in Plön - Kriege, Kult und Chroniken

Bei der Ausstellung handelte es sich um ein Projekt der Gruppe „Brücke in die Vergangenheit“. Diese Gruppe hat sich vor zwei Jahren gegründet und setzt sich aus Studenten des Institutes der Ur- und Frühgeschichte der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zusammen. Initiator und Mentor des Projektes ist Prof. Dr. Manfred Gläser, der Leiter der Oberen Denkmalschutzbehörde der Hansestadt Lübeck, der auch den Kontakt zum Kreismuseum aufgenommen hat. Die Gruppe hat sich in Kiel bereits mit der Konzeption des historisch-archäologischen Stadtrundgangs „Mönche, Märkte und Matrosen“ in Kiel einen Namen gemacht.

Thematisch beschäftigte sich die Ausstellung mit slawischem Kult, Christianisierung und der Mission in Wagrien. Weiterhin ging es um die diesen Prozess begleitenden, kriegerischen Auseinandersetzungen, die uns durch die zeitgenössischen historischen Quellen überliefert sind. Schlaglichtartig wurden in der Ausstellung einzelne historische Ereignisse im Kontext des aktuellen archäologischen Forschungsstandes kritisch betrachtet und diskutiert.

Die Präsentation der gewonnenen Erkenntnisse erfolgte auf Postertexten. Diese Texte dienen gleichzeitig zur Erläuterung der ausgestellten Funde, welche beispielsweise von den älteren archäologischen Grabungen auf der im Großen Plöner See gelegenen Insel „Olsborg“ stammen. Dort existierte ab dem 9. Jahrhundert die slawische Burganlage „Plune“. Hinzu kommen archäologische Funde von Ausgrabungen des zentralen slawischen Ortes „Alt Lübeck“.

Begleitend zur Ausstellung ist ein Katalog mit Aufsätzen der am Projekt beteiligten Studenten erschienen. Dieser greift die Aspekte der Ausstellung in weiterführender Form auf und bietet dem Leser die Gelegenheit, in die Welt der Slawen einzutauchen.

Die Organisation und Realisierung des Ausstellungsprojektes lag überwiegend in studentischer Hand. So stellt die Ausstellung gleichzeitig ein Beispiel für die wechselseitige, und gegenseitig befruchtende Zusammenarbeit zwischen der Forschungsarbeit der Universität und der anschaulichen Vermittlung im Museum dar.

 

2006_Anni Richter_web

13. Oktober 2006 - 5. November 2006
Anni Richter sieht Plön.

In ihrem künstlerischen Oeuvre widmete sich Anni Richter (1893-1999) verschiedenen Schwerpunktthemen. So zeichnete Anni Richter nicht nur Stadtansichten von Plön, wo sie seit 1948 lebte. Tierdarstellungen, Italienische Architektur, Pilze waren von ihr ebenso beliebte Motive. Weiterhin schuf sie Illustrationen für Bücher und Zeitschriften oder fertigte kalligraphische Arbeiten an. Anni Richter war eine unermüdliche Beobachterin. So ging sie beispielsweise mit ihrem Mann in den 1930er Jahren nahezu jeden Morgen in den Berliner Tiergarten. Die Technik des Zeichnens hatte Anni Richter an der Kunstakademie in Königsberg (Ostpreußen) gelernt. Bereits bei den frühen, fast akademisch durchkomponierten Zeichnungen zeigt der Duktus von Anni Richter bereits eine unglaubliche Freude am Detail.

 

2006_Windmühlen_web

21. Juli - 27. August 2006
Klipp Klapp - Holländermühlen im Kreis Plön

2006_Einfach schön

14. Juli - 13. August 2006
Einfach schön! Kunsthandwerk in seiner Vielfalt..

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